reflections

Du Bist Wunderschön - Temari x Shikamaru

Ich stand da wie erstarrt.

Ich konnte nicht glauben was ich da sah.

Dort, nur mit einem Handtuch um die Hüften stand Shikamaru und starrte mich ebenso geschockt an. Seine feuchten, braunen Haare hatte er ausnahmsweise mal nicht zu einem ‚Ananaszopf’ gebunden, so das sie ihm nun locker bis über die Schultern reichten. Einzelne Wassertropfen hafteten noch auf seiner Haut.

Sie schienen mich förmlich anzuschreien sie persönlich zu entfernen.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass auch ich nur ein Handtuch um meinen Körper gewickelt hatte. Selbst meine, für mich typischen 4 Zöpfe hatte ich nicht. Stattdessen reichten mir meine wilden Locken nun bis kurz unter die Schulter.

Ich wusste das ich etwas sagen sollte. Nein musste! Ich musste mich entschuldigen einfach so reingeplatzt zu sein. Wer hätte aber auch ahnen sollen das ausgerechnet jetzt, um diese Uhrzeit das Bad besetzt war das meinem Zimmer im Palast des Kazegagen am nächsten lag?

Verdammte Chuunin Prüfung, nur wegen der war Shikamaru schließlich da.

„Temari ...“

Geschockt unterbrach ich meine Gedanken und schaute zu ihm. Er war während er gesprochen hatte näher auf mich zugekommen und stand jetzt nur noch etwa einen Meter von mir entfernt.

Sein Blick ruhte auf meinem Gesicht.

„Shikamaru ...“

Ich wollte mich entschuldigen, wollte das Badezimmer verlassen, doch es ging einfach nicht. Zu sehr nahmen mich seine braunen Augen, die mich immer an flüssige Schokolade erinnerten gefangen.

„Temari ... was ... was tust du hier?“

Nur zögernd verließen die Worte deine Lippen. Du machtest eher den Eindruck als wolltest du es gar nicht wissen.

„Ich ... ich wollte duschen, aber ... ich konnte ja nicht wissen das du 4 Uhr Morgens hier bist!“

Er nickte nur als Zeichen das er mich verstanden hatte.

„Du ...“

Er trat näher an mich heran. So nah, dass ich seinen Atem in meinem Gesicht spüren konnte. Noch näher, mittlerweile konnte ich seinen Herzschlag hören. Schneller als normal, und doch genau so schnell wie mein eigener.

Eine Hand strich über meine Wange, die andere griff hinter mich um die immer noch offene Tür zu schließen.

„... bist wunderschön“

Eine Sekunde hatte ich das Gefühl mein Herz würde aufhören zu schlagen, nur um gleich darauf doppelt so schnell wieder fortzufahren.

Ich wusste, die Temari die er kannte würde sich über ihn lustig machen. Sagen das es doch viel zu lästig wäre sich mit Mädchen zu beschäftigen. Doch nicht ein Wort verließ meine Lippen.

Nichts.

Ich legte nur meine Hände um seinen Hals und blickte ihm tief in seine Augen. Ich war mir sicher das es das war was ich wollte.

Er sollte nicht mehr nur ein Konoha-nin sein. Nicht mehr nur ein Freund. Kein guter Freund. Und schon gar kein bester Freund.

Er sollte mein Freund sein. Meine Liebe, mein Leben und mein Schicksal. Nur er allein.

Ich blickte ihm auffordernd in seine Augen.

Wenn wir schon um 4 Uhr frühs im Badzimmer eine Beziehung anfangen sollte er wenigstens des ersten schritt machen!

Das letzte was ich sah bevor ich meine Augen schloss war Shikamaru, der leicht lächelte während er die letzten cm überbrückte.

Und dann fühlte ich mich unsterblich.

Während in meinem Bauch ein einziger riesiger Sandsturm tobte wurde aus unserem kleinen, fast schon schüchternen Kuss ein großer, leidenschaftlicher Kuss.

Seine Zunge, die grade noch sanft um Einlass gebettelt hatte spielte mit meiner, während ich mich plötzlich zwischen Tür und Shikamaru wieder fand.

Als wir uns wieder voneinander lösten atmeten wir beide schwer.

„Das war ...“ keuchte er „der beste Kuss den ich je bekommen habe“

„Danke“ erwiderte ich ebenso keuchend „Du warst auch nicht schlecht“

Natürlich war das gelogen.

Und das wusste er auch.

Es war mein erster Kuss gewesen, wenn man mal von dem absah den Naruto mir mal hatte geben müssen als wir Flaschen drehen gespielt hatten.

Danach verbrachten wir Minuten damit die Nähe des anderen zu genießen.

„Wie geht es jetzt weiter mit dir und mir? Mit ... uns?“

Fast schon schüchtern schaute mich der Konoha-nin an. Ich musste mich stark zusammenreißen nicht loszukichern bei dem Anblick.

„Na ist doch klar. Du nimmst ab jetzt viele Missionen an die hier her führen. Ich nehme welche an die nach Konoha führen. Noch Fragen?“

Stumm schüttelte er den Kopf.

Ich wusste was er jetzt tun wollte. Ich konnte es in seinen Augen sehen. Aber nich mit mir!

„Du denkst doch jetzt nicht etwa das ich den ganzen tag mit dir Rumknutsche? So einfach ist eine Beziehung mit mir nicht. Lass dir was einfallen!“

Damit schubste ich ihn sanft von mir weg und öffnete die Tür.

„Ach und Shikamaru?“

Ich wartete nicht auf eine antwort. Kurz bevor ich den Raum von außen schloss und den Faulenzer alleine ließ sagte ich ihm noch das was mir grade durch den Kopf geschossen war.

„Ich Liebe Dich“

~Ende~

8.9.07 21:26

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